Tinguelys Werke
in Freiburg

Die Maschinen und die grossen Retabeln von Jean Tinguely werden im Museum für Kunst und Geschichte Freiburg und im Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle, im Dialog mit den Werken von Niki de Saint Phalle, das ganze Jahr über gezeigt.

Ausserdem bieten die zwei Museen, verteilt über das Jahr 2016, eine Reihe von Anlässen an, die Tinguelys Werk und Geist Ehre erweisen: Vorträge, ein öffentliches Kolloquium mit internationalen Experten, eine szenische Lesung des Théâtre des Osses mit Niklaus Talman und der Musik von Gustav, usw.

Der Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle ist ein magischer Ort, in dem die Kreativität zweier bedeutender Kunstschaffender des 20. Jahrhunderts zu Ehren kommt. Das 1900 errichtete Gebäude diente ursprünglich dem städtischen Tramdepot. In Zwiesprache mit dem Werk Jean Tinguelys gewinnt der erinnerungsträchtige Ort eine poetische Dimension.

Die Besucherinnen und Besucher entdecken hier unter anderem Tinguelys Meisterwerk, den Altar des westlichen Überflusses und des totalitären Merkantilismus (1989/90), und Niki de Saint Phalles Remembering, 22 Reliefs aus farbig gefasstem Polyester (1997/98).

Neben den permanent präsentierten Werken zeigt der Espace regelmässig Wechselausstellungen. Zu entdecken sind in- und ausländische Kunstschaffende, deren Arbeiten von einem gewinnbringenden Dialog mit dem Werk Jean Tinguelys oder Niki de Saint Phalles zeugen.

Das MAHF

Das Museum für Kunst und Geschichte umfasst drei Teile: den Ratzéhof, das alte Schlachthaus und das Gebäude für Wechselausstellungen. Im Museumsgarten sind verschiedene grosse Skulpturen zu entdecken.

Das zwischen 1834 und 1836 errichtete alte Schlachthaus wurde 1979–1981 von Pierre Zoelly und Michel Waeber umgebaut. Im grossen und im kleinen Lapidarium sind Steinskulpturen, aber auch Tinguelys spektakulärer Altar der kleinen Tiere ausgestellt, der dem Andenken der an diesem Ort getöteten Tiere gewidmet ist.